Schmadtke von neuen Spekulationen um Modeste wenig angetan

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Modestes jüngste Aussagen, dass er vor einer Entscheidung noch "mit Schmaddi sprechen" müsse, zeigen, dass der Torjäger noch nicht weiß, wo ihn sein Weg hinführen wird.

"Tony hat mich angerufen und gesagt, dass wir uns unterhalten sollten".

Laut Informationen der "Bild" fand diesbezüglich vergangenen Freitag ein erstes Treffen in Köln statt: FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Finanzvorstand Alexander Wehrle hätten demnach die Vermittler Franjo Vranjkovic und Chris Farnell empfangen.

Reden, wahrscheinlich ab Mitte nächster Woche, nach viel Wirbel und Wirrwarr - das ist immer gut. Zuvor hatte Schmadtke moniert, dass Modeste mit ihm keinen Kontakt aufgenommen und stattdessen sich selbst oder über Berater nur in der Öffentlichkeit geäußert hatte. Die hatte ihm der Klub bei der Verlängerung im Sommer 2016 abgekauft und sein Gehalt angehoben.

Der Franzose Modeste war in der abgelaufene Spielzeit der Torgarant schlechthin für die Domstädter. Aber es rentierte sich ja alles, Modeste zahlte unter anderem mit 25 Toren zurück. "Ich bin aber kein Freund von irgendwelchen Spielchen".

"Es ist uns mündlich vorgetragen worden, wir haben das Angebot der Chinesen aber als inakzeptabel zurückgewiesen", wurde FC-Manager Jörg Schmadtke vom "Kölner Stadt-Anzeiger" zitiert. Angesichts eines Jahresgehalts von 10 Mio Euro netto, mit denen Tianjin Quanjian Modeste lockt, ist es aber sehr wahrscheinlich. Offenbar lag es bei einer Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro.

Eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro für den bis 2021 gebundenen Franzosen steht im Raum; an Gehalt winke ein Nettobetrag von jährlich zehn Millionen Euro in einem Vertrag, der 2,5 oder 3,5 Jahre laufe.

Schmadtke rechnet allerdings damit, dass Tianjin nachbessern wird.

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