CDU und FDP Keine Studiengebühren, aber ausländische Studenten sollen zahlen

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Düsseldorf. Gute Nachricht für NRW-Studenten: Es wird auch unter der neuen Landesregierung keine Studiengebühren geben. CDU-Landeschef Armin Laschet sagte, NRW orientiere sich dabei an Baden-Württemberg. Allerdings sollen Studierende aus Nicht-EU-Staaten einen Studienbeitrag von 1500 Euro pro Semester zahlen.

Als weiteres Verhandlungsergebnis einigten sich CDU und FDP auf die Einführung der sogenannten Landarzt-Quote. Eine Lösung hat sich jetzt gefunden: CDU und FDP haben ein Modell ausgehandelt, das bestimmte Gruppen von den Gebühren ausnimmt: Studenten aus Deutschland und anderen EU-Ländern sowie Flüchtlinge sollen kostenlos studieren können. "Deshalb landet es nicht unmittelbar in der Universität, wo der ausländische Studierende ist".

Bei den Gebühren für ausländische Studierende werde es aber Ausnahmen geben, kündigte Laschet an. Vor allem die FDP und ihr Spitzenkandidat Christian Lindner hatten vor der Landtagswahl am 14. Mai davon gesprochen, dass in NRW wieder Studiengebühren eingeführt werden könnten, um auf diesem Wege den Unis mehr Geld zur Verbesserung der Studienbedingungen bereitstellen zu können. Zusätzlich will Schwarz-Gelb den Grundetat für die NRW-Hochschulen in noch nicht verabredeter Höhe aufstocken.

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