Mehr als 2500 Migranten aus Seenot gerettet

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Rom - Innerhalb eines Tages sind im Mittelmeer mehr als 2500 Migranten von seeuntüchtigen Booten gerettet worden. Wie die Küstenwache am Samstag mitteilte, wurden die Menschen am Vortag auf fünf Schlauchbooten und einem nicht motorisierten Holzschiff entdeckt.

Die Migrantenschiffe wurden den Angaben zufolge rund sieben Seemeilen nördlich von Sabratha entdeckt.

Die libysche Küstenwache hat mehr als 900 Flüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen und zum libyschen Festland gebracht. Eines der Schlauchboote war leckgeschlagen und drohte zu sinken. Die meisten 2017 eingetroffenen Migranten stammen aus Nigeria, Bangladesch, Guinea, Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) und Gambia. Die Flüchtlinge wurden in das Lager al-Nassr in Sawia gebracht.

Flüchtlinge aus Afrika, aber auch aus dem Nahen Osten, treten von Libyen aus die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer ins rund 300 Kilometer entfernte Italien an. Der Internationalen Organisation für Migration zufolge sollen seit dem Jahresbeginn auf dem Seeweg nach Europa rund 1.800 Menschen ums Leben gekommen sein oder vermisst werden.

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