Mercedes legt Protest gegen Greens Audi ein

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Der Sieg ging überraschend an den Schotten Paul di Resta, der sich im Mercedes vor dem deutschen Ex-Formel-1-Piloten Timo Glock und dem Kanadier Bruno Spengler (beide BMW) durchsetzte. Doch der Tiroler hatte diesmal keinen guten Tag und blieb nach einem Zwischenfall punktelos.

Zur großen Enttäuschung wurde das fünfte Saisonrennen indes für die Titelkandidaten: Der Meisterschaftszweite Jamie Green, von Rang zwei gestartet, wurde im Audi nur Siebter. Die Sportkommissare des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) gaben dem Mercedes-Protest statt. Diese muss bis kommenden Mittwochabend (21.6.) schriftlich eingelegt werden.

An der Spitze setzten sich die vier Audi-Fahrzeuge etwas ab, Augusto Farfus im BMW war zunächst der einzige Konkurrent, der mithalten konnte. Alle sechs RS 5 DTM landeten unter den Top 7, was die Audi-Dominanz in Ungarn unterstrich.

Im Rennen war Rockenfeller als Vierter bester Fahrer der Ingolstädter.

René Rast holte sich nach Samstag auch am Sonntag in 1:34,740 Minuten die Pole Position, es war die zweite seiner noch kurzen DTM-Karriere. Als Green schließlich klein beigeben musste, zwängte sich auf der Innenbahn Mattias Ekström am Briten vorbei und war damit erster Rast-Verfolger. Auer fiel nach einer Kollision zwischenzeitlich sogar ans Ende des Feldes zurück.

Einige Runden später kam es zu einem Crash im Mittelfeld, und dieser sollte entscheidend für den Rennausgang werden: Nur di Resta, Glock und Spengler hatten schon vor der folgenden Safety-Car-Phase ihren Boxenstopp absolviert.

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