Windtner als ÖFB-Präsident im Amt bestätigt

Einstellen Kommentar Drucken

Leo Windtner ist heute für weitere vier Jahre als Präsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) wiedergewählt worden. Als Vizepräsidenten fungieren künftig Wolfgang Bartosch, Johann Gartner, Josef Geisler und Hans Rinner.

Allerdings waren bei den vorangegangenen Wahlen zum ÖFB-Präsidenten einstimmige Entscheidungen üblich. Trotz einer Gegenstimme aus Salzburg geht der Oberösterreicher voller Tatendrang in seine dritte Amtszeit.

Windtner hat dabei mehrere Projekte auf seiner Agenda. "Wir haben uns sportlich eine klare Linie gelegt". Regelmäßige Qualifikationen aller Teams für Großereignisse sowie Pläne für ein neues Nationalstadion sind dem 66-Jährigen ein Anliegen. Dabei will Windtner nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie in den nächsten Wochen bereits "ein Stück klarer sehen", wie er sagte.

Als weiteres Thema für die kommende Amtszeit nennt Windtner die Fortsetzung des Individualförder-Modells "Projekt 12", das im kommenden Jahr ausläuft. Auch die Bundesliga-Reform wird den Verband noch weiter beschäftigen. "Für die oberste Ebene ist das ein großer Schritt nach vorne", sagte Windtner. In der Ausgestaltung der zweiten Leistungsstufe wartet dagegen noch einiges an Arbeit. Windtner: "Wir sind die Sportart Nummer 1 in Österreich". Der wiedergewählte ÖFB-Präsident will das System mit drei Regionalligen zur Diskussion stellen.

Comments