Eurogruppe einigt sich auf 8,5 Milliarden Euro für Griechenland

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Nach übereinstimmenden Berichten mehrere Nachrichtenagenturen erhält das Land aus dem dritten Hilfspaket eine Tranche von 8,5 MIlliarden Euro.

Die Finanzminister der Eurozone haben sich auf neue Kredite für Griechenland geeinigt. Als Vorleistung brachte die Regierung zum wiederholten Mal harte Sparmaßnahmen auf den Weg. Dem Drängen Griechenlands auf baldige Schuldenerleichterungen hatte er allerdings vorab eine Absage erteilt.

Mit den Reformen sind die Gläubiger zufrieden. Doch gab es zuletzt noch Streit über die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds und Schuldenerleichterungen, die sowohl der IWF als auch Griechenland für unabdingbar halten. Dabei geht es um Streckung von Zins und Tilgung, nicht aber um eine Streichung von Schulden.

Das Geld könne jedoch erst ausgezahlt werden, wenn mehr Details zu den Schuldenerleichterungen bekannt seien, erklärte IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstagabend.

Doch zeigte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schon vor der Verhandlungsrunde der in Luxemburg sehr zuversichtlich. Ein Kompromiss soll nun sein, dass im kommenden Jahr, wenn das Hilfsprogramm für Athen abgeschlossen ist, über Schuldenerleichterungen gesprochen wird. Er betonte auch, dass neue Forderungen gegenüber Griechenland "nicht besonders fair" seien.

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