Flieger wegen vermeintlichen Anschlags evakuiert

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Maschine und Gepäck wurden durchsucht. Letztlich lag das Problem aber wohl vor allem im Alkohol.

Wegen eines möglichen Anschlags ist eine Maschine am Stuttgarter Flughafen am Sonntag geräumt worden.

Stuttgart - Wegen einer vermeintlichen Bombendrohung ist am Sonntagmorgen Alarm am Stuttgarter Flughafen ausgelöst worden. Die vermeintliche Drohung habe sich aber als Fehlalarm herausgestellt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Andere Starts am Flughafen Stuttgart seien von dem Zwischenfall nicht betroffen gewesen.

Die Passagiere mussten die Maschine der Bulgaria Air mit dem Reiseziel Warna in Bulgarien daraufhin verlassen. Gefunden wurde nach Auskunft des Sprechers allerdings nichts Verdächtiges.

Hinweise auf einen geplanten Anschlag oder einen terroristischen Hintergrund ergaben sich der Polizei zufolge nicht. Laut dem auskunftgebenden Polizeisprecher aus Reutlingen war die Klärung wegen der starken Alkoholisierung nicht ganz einfach.

Nach der Entwarnung der Ermittler ist die Maschine wieder freigegeben worden. Gegen 14.09 Uhr, also mit rund zweieinhalb Stunden Verspätung, hob das Flugzeug der Bulgarian Air Charter schließlich zum Flug nach Varna ab. Die Vernehmung dauerte noch eine ganze Weile an, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Zudem kämen mehrere Straftatbestände in Frage - wie etwa die Erregung öffentlichen Ärgernisses durch Androhung von Straftaten. Ihm zufolge dürfte das für den Verursacher teuer werden - denn er müsste für die Kosten der Aktion aufkommen.

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