Hartung neuer Säbel-Europameister - Ndolo holt Silber

Einstellen Kommentar Drucken

Die deutschen Säbelfechter haben am letzten Tag der EM in Tiflis/Georgien im Mannschaftswettkampf die nächste deutsche Medaille verpasst.

Die deutschen Degenfechterinnen um Alexandra Ndolo scheiterten im Viertelfinale 33:43 an Russland. Für die 30-Jährige war es dennoch der größte Erfolg ihrer Karriere. Gleich zwei Mal Edelmetall gab es am Donnerstag (15.06.2017) für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB).

"Ich hab' sie alle rasiert". Hartung, WM-Dritter von 2015, ist damit Nachfolger seines Vereinskollegen Benedikt Wagner, der im Viertelfinale an Szilagyi gescheitert war. Er ist vielleicht momentan der beste Fechter der Welt, ihn zu besiegen, ist einfach unglaublich. "Ich wusste, dass es nicht leicht wird mit den Zuschauern, aber besser es ist Stimmung in der Halle, als dass sie leer ist - auch wenn sie für den Gegner ist", sagte Hartung über die Atmosphäre.

Der frühere Mannschafts-Weltmeister hatte sich bis in das Halbfinale vorgekämpft und dort den georgischen Lokalmatador Sandro Bazadze mit 15:11 bezwungen. Im Kampf um Gold hatte dann auch Olympiasieger Szilagyi keine Chance. "Max war sensationell", kommentierte Bundestrainer Vilmos Szabo den EM-Titel des Olympia-Zehnten.

Glücklich war auch Ndolo trotz ihres verlorenen Degen-Finals. Ndolo und Hartung zählen nun auch beim Saisonhöhepunkt zu den Favoriten: Vom 19. bis 26. Juli finden die Fecht-Weltmeisterschaften in Leipzig statt. Danach war für Hübner gegen Csanad Gemesi Schluss. Der Ungar war im beim 15:6 deutlich überlegen.

Comments