Junger Elefantenbulle musste eingeschläfert werden

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Der Kölner Zoo entschied sich dazu, Mutter und Jungtier voneinander zu trennen, da Mutter "Kreeblamduan" überwiegend abweisend war. Unnötige Einflüsse von auén durch andere Herdentiere sollten ebenfalls so vermieden werden.

Daraufhin hatte der Zoo das Elefantenhaus geschlossen und Mutter und Kind von der Herde getrennt, um ihnen etwas Ruhe zu gönnen. "Loangdaw" funktionierte als Tante hervorragend, erklärt der Kölner Zoo.

So sei das Jungtier am Sonntagnachmittag plötzlich sehr schwach geworden und hatte Durchfall bekommen. Zoo-Tierärztin Sandra Langer beschloss gemeinsam mit Zoo-Direktor Pagel, dass das Junge eingeschläfert werden musste. Sandra Langer gerufen. Mit dem Tierpfleger-Team und Zoo-Chef Theo Pagel sei dann der schwere aber unumgängliche Entschluss gefasst worden, den Minifanten einzuschläfern. "Ursächlich für unsere Entscheidung war eine vorher nichtsichtbare Nabelentzündung". Das Jungtier wird in die Tier-Pathologie gebracht. Wir wollen feststellen, was darüber hinaus hinter der Schwäche steckt. "Denn es ist ungewöhnlich, dass sich anfänglich kein Elefant der Herde richtig gekümmert hat", so Dr. Warum sich der Zustand am Wochenende so stark verschlechterte, sollen Untersuchungen am Montag klären.

Zoodirektor und Elefantenkurator Prof. "Ich möchte allen für Ihren enormen Einsatz ausdrücklich danken!" Pagel, der auch nachts bei den Tieren und den Pflegern vorbeischaute, ergänzt: "Selbstverständlich hatten wir uns mit anderen Elefantenfachleuten besprochen und wurden in unserem Vorgehen bestärkt".

Obwohl der Zoovorstand sehr zuversichtlich war, dass alles gut gehen würde, musste der jüngste Elefantennachwuchs Sonntagnachmittag eingeschläfert werden.

Der kleine Bulle war durch diese Maßnahme wieder zu Kräften gekommen und der Zoo zeigte sich zuversichtlich. Die Haltung und Zucht sei sehr erfolgreich und verläufe bereits in der zweiten Generation.

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