Mutmaßliche Brandanschläge Bahn meldet bundesweiter Verzögerungen im Verkehr

Einstellen Kommentar Drucken

Köln. Deutschlandweit kommt es am Montagmorgen durch Brandanschläge zu Störungen im Bahnverkehr.

Im Bahnverkehr ist es zu Wochenbeginn durch Anschläge mutmaßlicher Linksautonomer in mehreren Regionen zu Beeinträchtigungen gekommen.

Von den bundesweit gut ein Dutzend Attacken war unter anderem der rund um Leipzig, Dresden und Chemnitz sowie Halle (Saale) betroffen. Betroffen sind der Fernverkehr, der Regional- und der S-Bahn-Verkehr. Zumeist brannten Kabel. In vielen Fällen ermittelt der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der jeweiligen Kriminalpolizei. Ähnliche Beeinträchtigungen gab es auch bei Hamburg und auf der Strecke zwischen Bochum und Dortmund. Nach zwei Bränden an Zuggleisen prüft der Staatsschutz, ob es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt. In der Nacht hätten im Stadtteil Eidelstedt und im Bereich Höltigbaum Kabel neben den Gleisen gebrannt, erklärte ein Polizeisprecher. Am 7. und 8. Juli treffen sich beim G20 Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern sowie Vertreter der EU in Hamburg. Weitere Einzelheiten waren zunächst unklar. Sie sprach von Vandalismus. Laut Bahn war der Zugverkehr auf der Strecke Hamburg-Lübeck zwischen Rahlstedt und Ahrensburg unterbrochen. Der Grund sei ein Brand in einem Kabelschacht entlang der Bahnstrecke in Dortmund, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montagmorgen.

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass die Täter dem extremistischen Spektrum angehören könnten. Auch diese wurden demnach durch Vandalismus und darauf folgende Signalstörungen verursacht. Teils gab es erhebliche Probleme für Reisende.

Comments