Nach Abschuss von syrischem Kampfjet: Lawrow warnt USA vor einseitigen Handlungen

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Auch die syrische Staatsagentur Sana berichtete am Sonntagabend über den Abschuss des Kampfjets vom Typ Suchoi Su-22.

Außerdem setze das Ministerium seine Kontakte mit den Vereinigten Staaten zur Verhinderung von Zwischenfällen im syrischen Luftraum aus. Das Verteidigungsministerium begründet den Schritt damit, dass die USA diese Kommunikationskanäle vor dem Abschuss des syrischen Flugzeuges nicht genutzt hätten.

Russland hat nach dem Abschuss eines syrischen Kampfflugzeugs durch eine US-Maschine mit Angriffen im syrischen Luftraum gedroht. Das russische Militär kündigte an, künftig Flugzeuge und Drohnen der Koalition westlich des Flusses Euphrat als potenzielle Ziele ins Visier zu nehmen.

Nach Darstellung der US-Streitkräfte hatte das syrische Kampfflugzeug von den USA unterstützte Rebellen bombardiert. Zugleich rückt aber auch die syrische Armee immer weiter in der gleichnamigen Provinz Rakka vor.

Am Rande der Altstadt von Rakka hatte sich zuvor der IS erbitterte Kämpfe mit den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) geliefert und und setzte dabei laut SDF-Sprecher Dschihan Scheich Ahmad "massiv Minen, Heckenschützen und manchmal Autobomben" gegen die Rebellen ein.

Das aus kurdischen und arabischen Einheiten bestehende und von den USA unterstützte SDF-Bündnis bekämpft in der Region die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Der stellvertretende Außenminister Sergej Ryabkow sprach am Montag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur TASS von einem "Akt der Aggression".

Das mit Syrien verbündete Russland mahnte die USA, die territoriale Integrität Syriens zu respektieren.

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