Statistisches Bundesamt: Genehmigte Wohnungen von Januar bis April 2017: -9% gegenüber Vorjahreszeitraum

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In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurde der Bau von 106.500 Wohnungen genehmigt, das waren neun Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.

Kumuliert über die ersten vier Monate sind in neuen Wohngebäuden 93.030 Wohnungen genehmigt worden, ein Minus von 5,9 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern (-15,7% beziehungsweise -5.300 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (-6,5% beziehungsweise -500 Wohnungen) gingen dagegen zurück. Die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen sind ebenfalls gesunken (– 16,8 Prozent beziehungsweise – 1.300 Wohnungen).

Die zu Jahresbeginn begonnene Entwicklung setzt sich damit fort. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte.

Seit 2012 war zuvor die Zahl der Genehmigungen gestiegen und hatte 2016 mit 375 400 Einheiten den höchsten Wert seit 1999 erreicht.

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude sank von Januar bis April 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Millionen Kubikmeter auf 63,9 Millionen Kubikmeter (- 2,2 %).

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