Torero stirbt bei Stierkampf

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Bei der Begegnung beim französischen Stierkampffestival Aire-sur-l'Adour in Mont de Marsan nahe der spanischen Grenze kam es jedoch zum Unglück. Der Vorfall ereignete sich Medienberichten zufolge am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l'Adour im Südwesten Frankreichs. Der bekannte Matador Ivan Fandiño sei über sein eigenes Tuch gestolpert, berichtete die Regionalzeitung "Sud Ouest", und wurde so - am Boden liegend - zur leichten Beute für den Bullen. Ein Horn des Stieres bohrte sich ihm von hinten durch die Lunge (Artikelfoto). Er wurde 36 Jahre alt. In Spanien starb zuletzt im vergangenen Jahr ein Torero in der Arena, in Frankreich wurde der bislang letzte Tod laut dem Sender France Info im Jahr 1921 verzeichnet. Auch Fußball-Nationalspieler und Real-Madrid-Abwehrmann Nacho, würdigten den Torero.

Stierkampf-Anhänger äusserten sich bestürzt über den Tod des Basken, auch die spanische Regierung und das Königshaus kondolierten. Für Gegner des Brauchtums ist er schlichtweg eine brutale Tierquälerei.

Auch in Frankreich gab es harsche Reaktionen in den sozialen Medien auf das Todesdrama in der Arena. "Ist es ein Drama, wenn ein Stierkämpfer verliert?", hieß es in einer Reaktion auf Twitter. Mit Marie Sara kandidierte in Südfrankreich am Sonntag auch eine ehemalige Stierkämpferin für einen Sitz in der Nationalversammlung.

Fandiño hatte sich während eines Stierkampfs in seiner Capa verfangen und war ins Stolpern geraten.

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