Tragische Szenen: Torero stolpert und wird von Stier aufgespießt

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In Frankreich ist traditioneller Stierkampf noch erlaubt.

Ivan Fandiño hatte erst noch gejubelt, als er einem anderen Stier das Ohr abgeschnitten hatte. Stierkampfanhänger äußerten sich bestürzt über seinen Tod, auch die spanische Regierung und das Königshaus kondolierten.

Ein Torero ist in Frankreich von einem Stier aufgespießt und tödlich verletzt worden. Die blutige Tragödie dürfte die Kontroverse um den vielerorts weiterhin populären Stierkampf erneut anheizen.

Der bekannte spanische Torero Iván Fandiño ist bei einem Kampf in der Arena von einem Stier tödlich verletzt worden. Der 36-Jährige erlag nach Angaben aus Stierkampfkreisen am Samstagabend im Krankenhaus von Aire-sur-l'Adour in Südwestfrankreich seinen schweren Verletzungen, nachdem er vom Horn eines Stieres getroffen worden war. Daraufhin bohrte sich ein Horn des Stiers von hinten durch die Lunge des Toreros.

Ähnliche Corrida-Unglücke gab es in der Vergangenheit schon in mehreren Ländern. Er starb noch vor der Ankunft in der Klinik. Im Mai beteiligten sich tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt Madrid an einer Demonstration gegen den Stierkampf. Der Oberste Gerichtshof Spaniens hob im Oktober ein seit rund vier Jahren geltendes Stierkampf-Verbot der Region Katalonien auf.

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