US-Militär schießt syrischen Kampfjet ab

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Offiziell heißt es, das US-Militär habe einen syrischen Regierungs-Kampfjet abgeschossen, der Bomben in der Nähe von Milizen abwarf, die gegen den "Islamischen Staat" gekämpft hätten. Der Pilot der Maschine werde seit dieser "schamlosen Aggression" vermisst, hieß es. Die syrische Armee sowie die US-geführte Anti-IS-Koalition bestätigten den Abschuss.

Die SU-22 der syrischen Luftwaffe führte offenbar einen Bombenangriff auf vermutete IS-Stellungen bei Raqqa durch, welches von der Terrormiliz gehalten wird. Grund dafür sei ein Angriff auf die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) gewesen, auf die Bomben abgeworfen worden seien. Der Jet sei nun umgehend von einer F/A-18E abgeschossen worden.

Zuvor hatte bereits die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana über den Abschuss des Kampfjets vom Typ Suchoi Su-22 berichtet. Zwar hätten die USA immer gesagt, sie würden die moderaten Kräfte, die sie in Syrien im Kampf gegen ISIS ausbilden, auch vor Rachefeldzügen des Assad-Regimes schützen. Die SDF-Kämpfer seien zum Rückzug aus der Ortschaft gezwungen worden, einige seien verletzt worden.

In Syrien ist es bei den Kämpfen um die vom IS besetzte Stadt Rakka zu einem Zwischenfall zwischen Truppen aus Syrien und den USA gekommen.

Gleichzeitig warnte die Koalition vor weiteren Angriffen gegen die von ihr unterstützten Kämpfe. Es werde aber auch nicht zögern, wenn Kräfte der Koalition oder ihrer Verbündeten bedroht würden.

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