US-Truppen schießen syrischen Kampfjet ab

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Der Pilot der Maschine werde seit dieser "schamlosen Aggression" vermisst, berichtete die Staatsagentur Sana heute Abend weiter. Der Jet habe einen Kampfeinsatz gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Das Kampfflugzeug sei abgeschossen worden, nachdem es Stellungen der von der Koalition unterstützten Rebellen angegriffen habe. Parallel zu der Offensive des von amerikanisch-geführten Luftangriffen unterstützten kurdischen Bündnisses gegen Rakka läuft inzwischen auch die entscheidende Phase der Schlacht um die nordirakische IS-Hochburg Mossul. Doch wenig später griff laut US-Kommanda ein syrisches Flugzeug die SDF erneut an. Daraufhin sei die Maschine umgehend von einer F/A-18E abgeschossen worden.

Weiter heißt es, dass ihre Mission darin bestehe, den IS im Irak und in Syrien zu besiegen, und dass die Koalition nicht versuche, "gegen das syrische Regime, die russischen oder Pro-Regierungskräfte zu kämpfen, aber man werde nicht zögern, die Koalition oder Partnerkräfte vor jeder Bedrohung zu verteidigen". Ein F-18 Super Hornet habe in einem Akt der "kollektiven Selbstverteidigung" für einen Verbündeten gehandelt und den Jagdbomber des Typs SU-22 der syrischen Regierung getroffen. Die SDF-Kämpfer seien zum Rückzug aus der Ortschaft gezwungen worden, einige seien verletzt worden.

In Syrien ist es bei den Kämpfen um die vom IS besetzte Stadt Rakka zu einem Zwischenfall zwischen Truppen aus Syrien und den USA gekommen.

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