Bahnhof in Brüssel nach Explosion geräumt

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In der Nacht wurde der Zugverkehr in der belgischen Hauptstadt wieder aufgenommen, allerdings ohne Halt am weiterhin gesperrten Hauptbahnhof.

Im Brüsseler Zentralbahnhof hat es am Dienstagabend eine Explosion gegeben. Anschließend habe er "Allahu Akbar", arabisch für "Gott ist groß", gerufen und danach etwas auf einem Gepäckwagen in die Luft gesprengt. Die Staatsanwaltschaft stufte den Vorfall als "terroristischen Angriff" ein.

Zunächst sein unklar gewesen, ob der Angeschossene noch lebt.

Gegen 20.30 Uhr habe es eine kleine Explosion am Zentralbahnhof gegeben. "Es gab eine kleinere Explosion an oder bei dem Mann", hatte zuvor eine andere Sprecherin der Staatsanwaltschaft, mitgeteilt. Danach seien die Menschen im Bahnhof in Panik weggelaufen. Der Bahnhof wurde geräumt. Die Polizei riegelte auch den Marktplatz Grand-Place im Zentrum ab. Er kündigte eine Sitzung des Sicherheitsrats am Mittwochmorgen an.

Auf Twitter kursiert ein Bild, dass die Explosion in der Bahnstation zeigen soll. "Vor meiner Nase. Dann ein Knall nach dem anderen". Zuvor sei Panik in der Station und an den Gleisen ausgebrochen.

Zuvor hatten Experten geprüft, ob der am Boden liegende Verdächtige Sprengstoff auf sich trug, wie Belga berichtete. Neben dem Bahnhof Brüssel Central seien auch mit Brüssel Nord und Süd die zwei weiteren großen Bahnhöfe der belgischen Hauptstadt betroffen.

Der geräumte Bahnhof werde durchsucht. Auch umliegende Gebäude wurden geräumt. Inzwischen sei die Lage aber ruhig.

Ein Regierungssprecher sagte, Premierminister Charles Michel und Innenminister Jan Jambon verfolgten die weitere Entwicklung.

Der Sprecher der Feuerwehr Brüssel, Pierre Meys, bestätigt zumindest eine Explosion im Bereich des Hauptbahnhofs in Brüssel. Am Donnerstag und Freitag findet in Brüssel der EU-Gipfel statt.

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