Schwangere bringt Kind an Autobahnraststätte zur Welt

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An Ort und Stelle konnte gestern Mittag ein 34-jähriger Polizeioberkommissar der Autobahnwache Mülheim einem Elternpaar im Namen der Düsseldorfer Polizei als erster Glückwünsche zur Geburt ihres Sohnes aussprechen: Er war nämlich bei der Geburt dabei und leitete vor Ort die notwendigen Hilfsmaßnahmen ein.

Düsseldorf - Bei diesem Einsatz brauchte er weder Pistole noch Spürnase: Ein Polizeibeamter wurde am Dienstag zum Geburtshelfer.

Auf dem Rückweg von einer Besprechung aus Hilden zur Wache in Mülheim bemerkte der Polizist, dass ein Autofahrer mit Lichthupe auf sich aufmerksam machte. Bei einem kurzen Gespräch auf dem Seitenstreifen teilte der Fahrer mit, dass seine Frau auf dem Beifahrersitz gerade ein Kind bekommen würde und er noch zwanzig Kilometer bis in das geplante Krankenhaus fahren müsse. Er bat den Beamten, ihm den Weg zum nächsten Krankenhaus zu zeigen.

Stattdessen steuerten sie die nahe Raststätte Hösel an. Und so fuhren das Paar und der Polizist zur Raststätte Hösel - zuvor hatte der Beamte bereits Kollegen um Hilfe gebeten und einen Rettungswagen bestellt.

Da keine Zeit mehr blieb um ins Krankenhaus zu fahren und der Fahrer sehr unter Stress stand, ist der Polizist mit den beiden auf die in der Nähe liegende Raststätte Hörstel in Richtung Oberhausen gefahren.

Der Vater und das ebenfalls im Auto sitzende Geschwisterkind folgten etwas später - nachdem sie sich von dem Schrecken erholt hatten.

Doch wenige Sekunden nach Eintreffen auf der Raststätte brachte die Mutter den gesunden Mohammed auf die Welt, berichtet die Polizei.

Kurz darauf traf die Feuerwehr mit einem Rettungswagen ein.

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