Alexander Zverev in Halle im Halbfinale

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Dort wartet am Freitag Roberto Bautista Agut. Brown war danach angefressen und zeigte das auch deutlich. Doch wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wer die deutsche Nummer eins ist, dann lieferte sie Alexander Zverev bei den Gerry Weber Open im westfälischen Halle. Der 20-Jährige setzte sich bei den Gerry Weber Open gegen den Spanier Roberto Bautista Agut nach großem Kampf mit 6:7 (6:8), 7:6 (7:1), 6:1 durch.

In zwei Sätzen bezwang Alexander Zverev seinen Gegner Philipp Kohlschreiber. "Ich habe im Tiebreak des dritten Satzes verloren, und Sie stellen so eine Frage", schimpfte Brown. "Geh' doch zum Fußball, Du Depp", herrschte Brown nach dem Match einen Journalisten an, der ihn zuvor wegen einer knappen Antwort als "Kindskopf" bezeichnet hatte.

Zuvor hatte er das Publikum noch mit seiner spektakulären Spielweise begeistert. "Wenn es den Leuten gefällt, dann ist das ein schönes Beiwerk, aber es ist nicht mein primäres Ziel". Im dritten Satz lag der Niedersachse mit den Rasta-Locken sogar mit 3:1 in Führung.

Am Donnerstag haben auch Mischa Zverev (Hamburg) und Titelverteidiger Florian Mayer (Bayreuth) die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Ausgeschieden sind dagegen Oldie Tommy Haas (Los Angeles) und Qualifikant Maximilian Marterer (Nürnberg). Der 39 Jahre alte Routinier, der in diesem Jahr seine Karriere beendet, erhielt von den Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in London (3. bis 16. Juli) eine Wildcard.

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