Federer schlägt in Halle Titelverteidiger Mayer

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"Das Publikum hat mir wirklich geholfen heute", sagte Zverev nach dem 6:7 (6:8), 7:6 (7:1), 6:1 in 2:12 Stunden, mit dem er den deutschen K.o. bei den 25.

Beim Stand von 5:4 schien Federer Ernst zu machen, verpasste in einem über 10 Minuten dauernden Game, seine ersten drei Breakchancen zum Satzgewinn zu nutzen.

Florian Mayer musste sich Roger Federer klar geschlagen geben.

Auch Florian Mayer (ATP 134) gelang es nicht, die Erfolgsgeschichte des Weltranglisten-Fünften in Halle zu beenden.

Das Traumfinale in Halle rückt näher. Federer hielt unterdessen seine makellose Zweitrunden-Bilanz bei den GERRY WEBER OPEN aufrecht, auch bei seiner 15.

Der topgesetzte Schweizer, der das Turnier in Westfalen bereits achtmal gewinnen konnte, besiegte im Viertelfinal Titelverteidiger Florian Mayer 6:3, 6:4. Vielen Dank, dass ihr alle geblieben seid. "Natürlich ist es immer sehr schwierig, wenn man mit einem Satz in Rückstand liegt, vor allem mental. Ich bin froh, dass ich weiter dabei bin", sagte der Vorjahresfinalist. Doch als er sich den ersten Satz hätte sichern können, begann Mayer auf einmal zu wackeln und kassierte den 5:5-Ausgleich.

Die deutsche Nummer eins blieb aber ruhig und wartete weiter geduldig auf seine Chance.

Der Widerstand des Spaniers war damit gebrochen. Auch im zweiten Durchgang agierte Federer souverän und schaffte das Break zum 3:2.

Federer, der in Halle bereits acht Mal gewinnen konnte, hatte gegen Mayer dagegen keine Schwierigkeiten. "Ich bin total happy, es war ein gutes Match auf hohem Niveau", freute sich der vor einer Woche noch in Stuttgart zum Auftakt gescheiterte 35-jährige Federer. Von der rund zwei Monate langen Pause wegen des Verzichts auf die komplette Sandplatz-Saison war Federer nicht mehr viel anzumerken - was auch für ihn selbst keine Selbstverständlichkeit ist. Mit zwei eingesprungenen Rückhand-Winnern holte er sich neues Selbstvertrauen, hatte dann sogar zweimal die Chance, Federer das Service abzunehmen. Er habe noch Luft nach oben, "aber solche Probleme habe ich gerne", sagte Federer. Der Rest war für den Rekord-Grand-Slam-Turniersieger reine Formsache. Mit Ausnahme seiner ersten beiden Teilnahmen 2000 und 2001 erreichte der Baselbieter immer mindestens die Halbfinals und ist mit acht Titeln Rekordsieger beim Vorbereitungsturnier auf Wimbledon. Mayer meinte: "Es war ordentlich, aber er war von Beginn an hochkonzentriert und hat nichts anbrennen lassen".

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