UEFA wollte RB Leipzig ursprünglich ausschließen

Einstellen Kommentar Drucken

Der Europäische Fußballverband UEFA gab grünes Licht. Die rechtsprechende Kammer der UEFA-Finanzkontrollkammer für Klubs (FKKK) sieht in der Teilnahme beider Clubs keine Verletzung von Artikel 5 (Integrität des Wettbewerbs). Demnach seien am 26. Mai sowohl Red Bull Salzburg als auch RB Leipzig darüber informiert worden, dass nicht genug unternommen wurde, um die Entflechtung beider Klubs glaubhaft darzustellen. Der Konzern hat sich offiziell aus der Vereinsführung in Salzburg zurückgezogen und tritt nur noch als Hauptsponsor auf.

So hätten auch einige Red-Bull-Mitarbeiter ihre Posten beim Doublesieger erst kürzlich aufgeben müssen. "Jetzt gehen wir mit Hochdruck daran, uns auf allen Ebenen bereit für die Champions League zu machen", sagte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der "Bild".

Beide Clubs hätten "bedeutende Management- und strukturelle Änderungen (hinsichtlich Unternehmensfragen, Finanzen, Personal, Sponsoring usw.) vorgenommen", hieß es von UEFA-Seite. "Es war aber ein furioses Jahr". Hasenhüttl kündigte bereits an, sein Team vor allem in der Breite deutlich stärker aufstellen zu wollen.

Für viele Fans in ganz Deutschland ist die Entscheidung der UEFA aber immer noch unverständlich, weil sie der Meinung sind, dass Salzburg und Leipzig ein gemeinsamer Verein sind.

Wie die Welt berichtet, sollen auch die Trikots von Salzburg und Leipzig überarbeitet werden, damit keinerlei Verwechslungsgefahr bestehe.

Comments