Feierlaune bei Festivals "Southside" und "Hurricane"

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Festivalbesucher geniessen den Auftritt von Clueso.

Heftiger Wind machte den Zuschauern beim "Southside" zu schaffen.

Neuhausen ob Eck.Das "Southside Festival" ist am Samstag in Süddeutschland mit etwas weniger gutem Wetter in den zweiten Tag gestartet. Insgesamt werden in Scheeßel rund 78 000 Besucher erwartet. Nur vereinzelt zeigte sich die Sonne. Beim Schwesternfestival "Hurricane" in Niedersachsen, das gleichzeitig mit dem "Southside" stattfindet, war es am Donnerstag zu ersten Gewittern gekommen. Auch beim "Southside" in Neuhausen ob Eck in Baden-Württemberg zogen nach strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen am Vortag dichte Wolken auf. "Ich habe einen schönen Giraffenponcho", sagte Oliver (29), der aus Bochum angereist ist.

Die meisten der rund 60 000 Besucher hatten bis in die frühen Morgenstunden hinein gefeiert - unter anderem zur Musik der schwedischen Rockband Mando Diao und des Singer-Songwriters Passenger.

Fast 140 000 Menschen feierten ausgelassen vor den großen Bühnen und auf dem gesamten Festivalgelände, wie ein Sprecher des Veranstalters FKP Scorpio sagte.

Ein Besucher ärgerte die Polizei allerdings mit einem schlechten Scherz: Der Mann habe im Eingangsbereich "Bombe" gerufen und damit kurzzeitig für Unruhe gesorgt. "Southside" und "Hurricane" gehören zu den größten Festivals für Rock, Independent und Alternative. Der Witz ging jedoch auf Kosten des 26-Jährigen: "Wegen des "Aussetzers" nahm ihm der Veranstalter sein Eintrittsbändel ab und verwies ihn vom Southside-Gelände", hieß es von der Polizei.

Bis Sonntagabend sollen auf den beiden Festivals rund 100 Bands und Solokünstler auftreten - darunter die US-Bands Green Day und Linkin Park. Der Mann müsse zudem mit einem Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten rechnen.

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