Ich wollte raus aus der königlichen Familie

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Das Leben als Royal im Rampenlicht kann auch ein gottverdammter Fluch sein.

Prinz Harry, Fünfter in der englischen Thronfolge, hat sich ein weiteres Mal distanziert über das Königshaus geäußert.

Hatte keine Lust mehr auf die Monarchie: In einem Interview spricht Prinz Harry über seine Gefühle.

Offene Worte von Großbritanniens Prinz Harry: Er haderte vor einigen Jahren mit dem Leben eines Royals. Er habe "raus gewollt" aus der königlichen Familie und ein gewöhnliches Leben führen wollen, sagte der 32-Jährige in einem Interview, aus dem die Zeitung "Daily Mail" zitierte.

Vor einigen Tagen sagte Prinz Harry dem Magazin "Newsweek", es sei nicht richtig gewesen, ihn 1997 bei der Beisetzung seiner Mutter, Prinzessin Diana, hinter dem Sarg herlaufen zu lassen.

Doch er blieb - vor allem aus Loyalität zu seiner Großmutter, der Queen: "Ich habe gefühlt, dass ich raus wollte, habe mich dann aber dazu entschieden zu bleiben und eine Rolle für mich auszuarbeiten".

Als 2007 bekannt geworden wurde, wo Harry in Afghanistan stationiert war, wurde er aus Sicherheitsgründen abgezogen. Mit Hilfe seines älteren Bruders William (35) habe er schließlich seine Rolle gefunden. Er nutze seine Position, um anderen Menschen zu helfen. Denn danach wollte Harry, der eine zeitlang auch als "Party-Prinz" unterwegs war, einfach "nicht erwachsen werden". "Bei der Armee zu sein, war das beste Entkommen, das ich jemals hatte", sagte er. "Gibt es in der Königlichen Familien jemanden, der König oder Königin sein möchte? Ich glaube nicht, aber wir werden unsere Pflicht zum gegebenen Zeitpunkt erfüllen". Es war das erste Mal, dass ein Angehöriger des Königshauses so offen über dieses Thema spricht.

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