Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni auf 115,1 Punkte gestiegen

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München/Berlin Die Stimmung der deutschen Manager ist so gut wie noch nie.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni gestiegen: Der Index steht im sechsten Monat des Jahres bei 115,1 Zählern, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Montag mit. "In den deutschen Chefetagen herrscht Hochstimmung", erklärte Ifo-Chef Clemens Fuest. "Getragen wird die Aufwärtsbewegung derzeit vor allem von der lebhaften Industriekonjunktur, die nicht nur aus dem Inland, sondern auch aus dem Ausland wichtige Impulse erhält", schrieb sie in ihrem Monatsbericht. Aufgrund der sehr guten Auftragslage sei mit steigenden Preisen zu rechnen. "Die niedrigen Zinsen, den fallenden Ölpreis und den zum US-Dollar unterbewerteten Euro". Risiken wie der geplante EU-Austritt Großbritanniens oder eine erratische Politik der USA würden derzeit ausgeblendet. "Mittelfristig droht sogar eine Überhitzung", sagte Burkert. "Die Party geht weiter", sagte DekaBank-Experte Andreas Scheuerle. "Dann sollten wir bitte nicht den Fehler machen, dies als den Weg in die nächste Rezession zu interpretieren", betonte Scheuerle. Er basiert auf rund 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. "Die Nachfrage und der Auftragsbestand entwickelten sich sehr gut. Die Erwartungen waren so optimistisch wie seit September 2015 nicht mehr", sagte Fuest.

Nur die Baubetriebe korrigierten ihre Einschätzung der Lage und der Aussichten "auf hohem Niveau leicht nach unten".

Die Bundesbank ist optimistisch für die deutsche Wirtschaft gestimmt, die im zu Ende gehenden zweiten Quartal erneut kräftig wachsen dürfte.

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