Löw plant Spielpause für Draxler

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Jogi Löw hat auch vor dem letzten Gruppenspiel gegen Kamerun in Sotschi keine Ausfälle zu beklagen.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bangt vor dem Gruppenfinale beim Confed Cup am Sonntag in Sotschi gegen Kamerun um den Einsatz von Emre Can. Das für den Samstagnachmittag im Fisht-Stadion angesetzte Abschlusstraining ließ er sausen, beorderte stattdessen sein Personal für den späten Vormittag auf den benachbarten Übungsplatz. Allerdings knickte Liverpool-Legionär Emre Can am Samstag um und musste behandelt werden.

Löw erwartet gegen den noch sieglosen Afrikameister, der zum Weiterkommen gewinnen muss, "das laufintensivste und körperlich anstrengendste Spiel" im bisherigen Verlauf des Turniers. "Kamerun ist eine Mannschaft, deren Lieblingsbeschäftigung auf dem Platz das eins gegen eins ist", so der Bundestrainer, der am Sonntag in seinem 150. Spiel als DFB-Cheftrainer den 100. Sieg anpeilt. Der kampfstarke Antonio Rüdiger wird in die Abwehrreihe zurückkehren. Auch bei Kapitän Julian Draxler und Linksverteidiger Jonas Hector denkt Löw an eine schöpferische Pause, stellte dafür dem Berliner Marvin Plattenhardt das Turnierdebüt in Aussicht: "Es kann gut sein, dass Marvin von Anfang an spielt".

Kommt Trapp zwischen den Pfosten zum Zug? "Wir müssen überlegen, ob man die Rotation fortführt oder sich auf einen Torhüter festlegt", sagte Löw. Der Einzug ins Halbfinale sei das "absolute Ziel", erklärte Löw. Chile führt die Gruppe mit vier Zählern punktgleich vor Deutschland an.

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