Neuseeland fehlt nur noch ein Sieg

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Der überraschende Gewinn einer Regatta durch die Amerikaner am Samstagabend erwies sich am Sonntag nicht als Trendwende, sondern als Strohfeuer. Die Kiwis flogen auf ihrem Katamaran in den Gewässern vor Bermuda zwei souveräne Siege ein, auch dank taktischem Geschick. Neuseeland liess sich davon am Sonntag jedoch nicht beeindrucken und gewann vor allem dank zweier guter Manöver noch vor der Startlinie. Die Neuseeländer starteten somit mit einem Minuszähler in die Serie.

Das neuseeländische Team liefert sich ein packendes Duell mit der USA.

Die Titelverteidiger kassierten unnötige Penalties, offenbarten eine für Jimmy Spithill ungewöhnliche Startschwäche und stehen nun wie schon bei der letzten Cup-Auflage vor einer ganzen Serie Matchpunkte ihrer Gegner. Im Gegensatz zum Vortag deckte Burling das Oracle Team konsequenter ab, so dass die Amerikaner keine Möglichkeit erhielten, von Winddrehern zu profitieren. Damals führte Neuseeland 8:1, konnte aber den neunten Punkt nicht mehr holen. Vor vier Jahren hatten die USA in einer der grössten Aufholjagden der Sportgeschichte einen 1:8-Rückstand gegen Neuseeland noch in einen 9:8-Erfolg umgewandelt. An den Booten lassen sich technisch kaum mehr grosse Änderungen anbringen.

Das Emirates Team New Zealand hat im 35. Das Emirates Team New Zealand kann mit dem nächsten Sieg zum dritten Mal nach 1995 und 2000 die älteste Sporttrophäe gewinnen.

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