Polizei setzt Gummigeschosse gegen Teilnehmer von Istanbuler Gay Pride ein

Einstellen Kommentar Drucken

Sie gefährde die Sicherheit der Touristen und die öffentliche Ordnung.

Istanbul. Angesichts des von den türkischen Behörden untersagten Gay-Pride-Marsches in der Metropole Istanbul hat die Polizei die Gegend um die zentrale Einkaufsstraße Istiklal großräumig abgesperrt. LGBT-Aktivisten versuchten trotz Verbotsverfügung des Provinzgouverneur von Istanbul, über die Istiklal-Straße auf den Taksim-Platz zu marschieren. Mehrere Menschen, die dennoch Slogans skandierten, wurden festgenommen, wie ein dpa-Reporter berichtete.

Aktivisten hatten in Sozialen Medien angekündigt, die Gay-Pride-Parade solle am Taksim-Platz beginnen. Aktivisten berichteten, sie seien aufgehalten worden, weil sie als etwa Regenbogen-T-Shirts trugen.

Mit Gummigeschossen hat die türkische Polizei eine Schwulen- und Lesbenparade in Istanbul verhindert.

Zehntausende Menschen haben sich in New York an der Gay Pride Parade beteiligt. Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) hatte erklärt, das Verbot der türkischen Behörden sei "ein klarer Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention".

Es war das dritte Jahr in Folge, dass die sogenannte "Gay Pride" verboten wurde. Er forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Nach Angaben der Organisatoren feuerte die Polizei auch mit Gummigeschossen auf Demonstranten.

Der jährliche Protestmarsch der LGBTI-Bewegung war vom Istanbuler Gouverneur verboten worden.

In der Türkei herrscht seit dem gescheiterten Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan der Ausnahmezustand. Allerdings kommt es immer wieder zu Übergriffen auf Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle. Mal das ATP-500-Turnier von Halle. Der Deutsche machte danach gar etwas, was man so nicht erwarten konnte.

Jungstar Alexander Zverev hatte nach der Lehrstunde nur lobende Worte übrig: "Glückwunsch an Roger, du spielst wirklich Wahnsinns-Tennis im Alter von 35 Jahren".

Comments