Lkw-Unfall: 5.000 Hühner auf der A1

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Am Vormittag wurden wieder alle drei Fahrstreifen der Westautobahn für den Verkehr freigegeben. Später wurde dieser sogar noch 14 Kilometer lang.

Der Geflügel-Transporter hatte gegen 5.00 Uhr bei der Ausfahrt Asten die Leitschiene touchiert und war umgekippt. Er verlor seine komplette Ladung, Tausende Hühner liefen auf der Fahrbahn herum, Medien berichteten von mindestens 7000 Tieren. Die Polizei war damit beschäftigt, das Federvieh einzufangen, hieß es bei Ö3. Um die Hühner einzufangen und die Bergungsarbeiten durchführen zu können, wurde die Richtungsfahrbahn Wien zwischen Asten und dem Knoten Linz für knapp fünf Stunden total gesperrt. Die Bergungsmaßnahmen seien zudem behindert worden, weil die Rettungsgasse nicht lückenlos eingehalten wurde, so der ARBÖ unter Berufung auf die Autobahnpolizei. Gegen acht Uhr reichte der Stau rund 15 Kilometer bis zum Knoten Haid zurück, informierte der ARBÖ im weiteren Verlauf de Morgens. Auf der Wienerstraße (B1) kam es bei Marchtrenk zur 5 Kilometer zähen Verkehr und 20 Minuten Verzögerung in Richtung Linz.

Auf der Umfahrung Ebelsberg in Linz kam es zu rund 8 Kilometer Stau. Käfige mit Tausenden Hühnern verteilten sich auf einer Länge von mehr als hundert Metern auf der Autobahn. Auch über die Ausweichstrecke über Pasching und die Unionstraße war einiges an Geduld gefragt. Erst dann gelangten sie an die Unfallstelle und konnten mit dem Einfangen der lebenden und dem Bergen der toten Hühner beginnen.

Es bildeten sich umfangreiche Staus.

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