Nach Busunfall: Härtere Strafen für Gaffer?

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Nach dem Busunglück auf der A9 in Nordbayern fordern Unionspolitiker härtere Strafen für sogenannte Gaffer. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sagte am Montagabend in der ARD, er sei bereit, die Bußgelder zu erhöhen. Wer die Einsatzkräfte behindere, müsste auch mit Gefängnis rechnen. "Das andere ist, den Autofahrern bewusst zu machen, was sie durch ihr Verhalten auslösen können".

Der Verkehrsminister weiter: "Es ist in der Tat unverantwortlich und beschämend, wenn auf der Gegenfahrbahn die Geschwindigkeit drastisch vermindert wird, um zu sehen, was passiert ist".

Der Vorwurf: Die Rettungsgasse soll nicht breit genug gewesen sein. Auf der Gegenfahrbahn hätten zudem einige Gaffer beinahe weitere Unfälle verursacht. Es wäre nicht das erste Mal gewesen.

Nach dem Busunfall hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ein "völlig unverantwortliches und beschämendes Verhalten" mancher Autofahrer beklagt.

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