Merkel sieht Xi als Verbündeten gegen "Unruhe in der Welt"

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Zu Menschenrechten äußerte sich Merkel nur kurz.

Sie pochte darauf, dass deutsche Unternehmen einen besseren Marktzugang in China erhalten sollten.

Am Nachmittag nimmt Xi im Berliner Zoo gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller an einem Festakt zur Übergabe von zwei Pandabären teil.

Xi betonte, auch Peking strebe eine bessere Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Finanzwesen an. Die Beziehungen beider Länder seien auf einem "Spitzenniveau". China ist der fünftgrößte Handelspartner Deutschlands.

Neben wirtschaftlichen Belangen standen auch außenpolitische Themen auf der Agenda - wie etwa die Lage auf der koreanischen Halbinsel nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas und die Rolle der Vereinten Nationen.

Merkel sprach von einer umfassenden strategischen Partnerschaft mit China, die mittlerweile alle Bereiche der Gesellschaft umfasse.

China wolle helfen, dass der G20-Gipfel in Hamburg ein Erfolg werde, sagte Xi. Xi sicherte Merkel Unterstützung zu, damit der Gipfel in Hamburg positive Fortschritte machen könne.

Zum bevorstehenden Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer sagte Merkel: "20 Staaten zusammenzubringen mit all ihren Entwicklungen und ihren Vorstellungen ist nicht ganz einfach". Sie hoffe, "manche Klippe noch überwinden" zu können.

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