Industriekonzern ThyssenKrupp will Tausende Jobs streichen

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Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 will das Unternehmen bis zu 400 Millionen Euro in der Verwaltung einsparen.

An der Börse kommen die Pläne gut an: Die Aktien von Thyssenkrupp bauen ihren Vorsprung zum Gesamtmarkt aus und verteuern sich als mit Abstand stärkster Wert im Dax um 2,5 Prozent auf 26,80 Euro. Thyssenkrupp beschäftigt dort derzeit 18 000 Menschen. Diese seien "deutlich zu hoch". Der Stellenabbau solle sozialverträglich gestaltet werden. Bestehende tarifliche Vereinbarungen sollen eingehalten werden. Der Stahl- und Technologiekonzern hat sich ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) von mindestens 2 Milliarden Euro zum Ziel gesetzt.

Der Industriekonzern ThyssenKrupp will seine Verwaltungskosten senken. So war im Jahr 2011/12 das Effizienzprogramm "Impact" gestartet, das inzwischen zwischen 800 Millionen Euro und 1 Milliarde Euro jährlich an Sparbeiträgen liefert. Dabei sollen in den kommenden drei Jahren 2000 bis 2500 Stellen in dem Bereich abgebaut werden, davon die Hälfte in Deutschland, erklärte ThyssenKrupp am Dienstag.

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