Radio-Analyse: Interesse an Radio rückläufig

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Die Privatsender haben dagegen und 400 000 Hörer verloren. Im zweiten Teil der Media-Analyse 2017 erreichte der Stadtsender einen Marktanteil von 18,6 Prozent und hat im Vergleich zur letzten Umfrage damit um 2,8 Prozentpunkte zugelegt. Hörern, den Lokalradios im Bayern Funkpaket mit 838.000 Hörern und Bayern 3 mit 727.000 Hörern. Es zeige, dass sich im Radio eine beispiellose Nutzerbindung erzeugen lasse.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kann Antenne Bayern 619.000 Hörer pro Stunde verbuchen, das Bayern Funkpaket 514.000 Hörer. "Die FFH-Hörer wissen unsere Nähe zu ihnen und zu unserem Bundesland Hessen zu schätzen", sagte Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer und Programmdirektor des Senders. Der hausinterne Wettbewerber hr4, der sich an ältere Radionutzer richtet, bleibt mit 247.000 Hörern (minus 7 Prozent) an dritter Stelle. Dabei nimmt die Zahl derer, die Radio über das Internet hört, kontinuierlich zu. Als stärkster Anbieter sieht sich der Lokalsender-Verbund Radio NRW. Ihre Zahl ging um 20.000 auf 753.000 zurück. Damit ist Bayern 1 unter den großen Sendern zugleich der größte Gewinner.

Insgesamt ist das Interesse am Hörfunk leicht rückläufig.

In der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) arbeiten 210 Unternehmen aus der Werbe- und Medienwirtschaft zusammen. In Bayern liegt der Anteil bei 81,0 Prozent.

Die Medien- und Werbewirtschaft ermittelt zweimal im Jahr die Reichweiten auf dem deutschen Radiomarkt.

Bundesweit wurden über mehrere Monate hinweg mehr als 67 000 Menschen ab 14 Jahren in Telefoninterviews nach ihren Lieblingssendern befragt. Von den Ergebnissen hängen die Preise für Werbespots ab. Das Mindestalter wurde bei dieser Erhebung erstmals auf von 10 auf 14 Jahre erhöht.

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