Thyssenkrupp kündigt Stellenabbau an

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An der Börse kommen die Pläne gut an: Die Aktien von Thyssenkrupp bauen ihren Vorsprung zum Gesamtmarkt aus und verteuern sich als mit Abstand stärkster Wert im Dax um 2,5 Prozent auf 26,80 Euro. Die aktuellen Verwaltungskosten bezifferte der Konzern auf 2,4 Milliarden Euro. Bis zum Ende des Geschäftsjahr 2019/20 (per 30. September) will das Unternehmen bis zu 400 Millionen einsparen. Diese seien "deutlich zu hoch". Im laufenden Jahr strebt Thyssenkrupp ein bereinigtes Ebit von 1,8 Milliarden Euro an, davon 1,7 Milliarden im fortgeführten Geschäft, auch unterstützt von Einsparungen. Der Stellenabbau solle sozialverträglich gestaltet werden.

Essen - Der Industriekonzern Thyssenkrupp will in den kommenden drei Jahren 2000 bis 2500 Stellen in der Verwaltung abbauen. Bestehende tarifliche Vereinbarungen sollen eingehalten werden. Das derzeitige Ergebnisniveau reiche nicht für einen nachhaltig positiven Mittelzufluss aus, erklärte Thyssenkrupp.

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