Falcon steigt in Bitcoin-Markt ein

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Die sich im Umbruch befindende Falcon Private Bank ist eine Kooperation mit dem Zuger Bitcoin-Anbieter Bitcoin Suisse eingegangen. Der Bitcoin-Kontostand kann online überprüft werden.

"Wir sind stolz, dass erste private Schweizer Bankhaus zu sein, welches seinen Kunden einen Zugang zum Blockchain Asset Management bietet."

In der Lobby des Schweizer Hauptsitzes in Zürich wurde außerdem ein Bitcoin-Geldautomat installiert. Nach eingehender Prüfung hat die FINMA der Lancierung dieses einzigartigen neuen Produkts zugestimmt.

Die im 1MDB-Skandal gestrauchelte Zürcher Privatbank rief letzten März einen Neuanfang aus. Falcon ist sich sicher, dass der Zeitpunkt zum Eintritt in diesen wachsenden Markt passend ist. Ziel der Zusammenarbeit ist, die digitale Asset-Management- und Investmentberatungs-Plattform von Move Digital für die reiche Klientel der Bank nutzbar zu machen. Niklas Nikolajsen, CEO von Bitcoin Suisse, beschreibt die Kooperation als "historischen Meilenstein für den Cryptospace", wie es im Bericht von Startupticker heisst. Dass eine Bank Krypto-Assets anbietet, ist eine bahnbrechende Entwicklung, da dadurch institutionelle Anleger und Investoren aus dem High-Net-Worth-Bereich einen Partner für Krypto-Assets haben, auf den sie sich verlassen können: "eine regulierte Schweizer Bank". Zwar war in der Vergangenheit die Volatilität von Krypto-Assets hoch, aber in den vergangenen Jahren war, je mehr die Währungen genutzt wurden, ein sehr positiver Trend zu beobachten. Die Schweiz sei ein Vorbild für transparenten und regulatorisch sicheren Handel mit Bitcoin und Krypto-Assets geworden. Dabei gehe insbesondere die auch als "Crypto Valley" bekannte Region Zug voran.

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