Immer mehr ältere Menschen in Deutschland im Job

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Wiesbaden - Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten bis ins hohe Alter: Jeder Neunte in der Gruppe der 65- bis 74-Jährigen ging im vergangenen Jahr einer Erwerbstätigkeit nach, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Binnen eines Jahrzehnts hat sich damit der Anteil der Menschen mit einen bezahlten Job im Alter von fünf auf elf Prozent mehr als verdoppelt. Männer (15 Prozent) sind im Alter eher erwerbstätig als Frauen (acht Prozent) in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen. "Viele arbeiten also, weil sie müssen, nicht weil sie wollen". Weitere Links zum Thema Vor zehn Jahren lag er mit fünf Prozent nicht einmal halb so hoch. 2006 betrugen diese Werte noch sieben beziehungsweise vier Prozent.

Als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde in der Woche einer bezahlten, selbstständigen oder mithelfenden Arbeit nachgeht. Jeweils drei Prozent bestreiten ihren Lebensunterhalt überwiegend aus Einkünften ihrer Angehörigen oder aus sonstigen Einkünften wie etwa Einkommen aus Vermietung oder Verpachtung. Seit 2012 wird die Grenze für die Regelaltersrente schrittweise auf 67 Jahre angehoben.

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