DFB: Volkswagen löst Mercedes-Benz als Generalsponsor ab

Einstellen Kommentar Drucken

Das Vertragsverhältnis mit Mercedes laufe Ende nächsten Jahres aus. Das Stuttgarter Unternehmen war seit 1990 Hauptsponsor beim DFB. Von 2019 an ist Volkswagen Generalsponsor beim Deutschen Fußball-Bund. "Der DFB beweist mit den deutschen Nationalmannschaften Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zum Erfolg". Die "signifikante Steigerung der Einnahmen" durch den neuen Vertrag gebe dem DFB künftig mehr Spielraum, den vielfältigen Aufgaben des Verbandes nachzukommen und die gemeinnützigen Zwecke noch nachhaltiger umzusetzen, fügte Grindel hinzu. Sich im Glanz der Sieger, der Nationalkicker, zu sonnen, das ist eine Vorstellung, die aber auch den mit Diesel-Krise und Vertrauensverlust kämpfenden Volkswagen-Vorständen ein Leuchten in die Augen zaubern dürfte.

VW setzte sich im ersten Bieterverfahren durch, nachdem die Verträge zwischen DFB und Mercedes zuvor immer wieder ohne Ausschreibung verlängert worden waren. "Diese Werte gelten auch für Volkswagen". Über konkrete Summen gaben beide Seiten keine Auskunft. "Volkswagen ändert sich. Wir stehen vor großen Herausforderungen", erklärte Diess. "Die Partnerschaft mit dem DFB wird uns dabei unterstützen, dass unsere Themen die Menschen erreichen".

Die Zusammenarbeit mit VW beginnt am 1. Januar 2019 und habe eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren.Die "Welt" schrieb ohne Angaben von Quellen, VW werde zwischen 25 bis 30 Millionen Euro pro Jahr an den DFB zahlen. Es geht um 50 Millionen Euro jährlich, vereinbart wurde ein Vier-Jahres-Kontrakt bis 2022. Im Bieter-Duell zwischen Adidas und Nike entschied sich der DFB wie schon 2007 für die Treue zum deutschen Partner.

Comments