Passagiermaschine löst Einsatz von Bundeswehrjets aus

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Eine ägyptische Passagiermaschine hat am Freitagabend lautstarke Überschallflüge zweier Bundeswehrjets in der Grenzregion von Hessen und Bayern ausgelöst.

Wie soeben ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks sagte, sind zwei Maschinen der Bundeswehr vom Luftwaffenstützpunkt Neuburg an der Donau einer ägyptischen Verkehrsmaschine hintergeflogen. Eingreifen mussten die Abfangjäger aber nicht.

Weil die deutschen Behörden mehr als fünf Minuten lang keinen Funkkontakt zu einem ägpytischen Flugzeug herstellen konnten, wurde am Freitagabend routinemäßig die Luftwaffe alarmiert.

Der laute Knall war unter anderem in Aschaffenburg, Würzburg und Umgebung zu hören, wie die Polizei Unterfranken mitteilte.

Es habe sich um ein "Routinemanöver" gehandelt, erklärte ein Sprecher der Luftwaffe. Noch bevor die Jets zu der Maschine aufgeschlossen hatten, meldete sich die Besatzung des Passagierflugzeugs per Funk beim Tower. Als eine mögliche Ursache des Kontaktausfalls wurde genannt, dass der Pilot eine falsche Funkfrequenz eingestellt haben könnte.

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