Zahl ziviler Opfer auf Höchststand

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Die Zahl ziviler Opfer in Afghanistan hat im ersten Halbjahr einen Höchststand erreicht. Die Vereinten Nationen berichten, dass bis Ende Juni fast 1.700 Menschen dort ums Leben gekommen sind - unter anderem auch durch Anschläge. Etwa 40 Prozent wurden Opfer von Bombenanschlägen.

Unter den Todesopfern sind dem UN-Bericht zufolge 174 Frauen und 436 Kinder. Besonders gefährlich ist es laut UNO in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Nach UN-Angaben waren 92 Zivilisten unter den Opfern.

In Deutschland wird seit langem darüber debattiert, ob Abschiebungen nach Afghanistan mit dem Recht auf Asyl und dem Verbot von Rückführungen in Konfliktgebiete vereinbar sind.

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