Nachbeben erschüttern Kos und Bodrum

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Nach zwei besonders heftigen Nachbeben am Samstagabend, die eine Stärke von 4,6 bis 4,7 erreichten, hätten viele Menschen vorsichtshalber im Freien übernachtet, berichten Nachrichtenagenturen.

Bei einem Seebeben der Stärke 6,7 in der Ägäis sind mindestens zwei Personen getötet worden.

Das Erdbeben am Freitag hatte auf der Insel schwere Schäden verursacht. Nach Angaben von Seismologen sei für eine lange Zeit mit Nachbeben zu rechnen.

Am Freitag hatte ein Beben der Stärke 6,7 die Insel verwüstet und einen kleinen Tsunami im Hafen ausgelöst. Mehr als hundert Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Sie wurden von herabstürzenden Gebäudeteilen eines zweistöckigen Nachtklubs getroffen. (Kalymnos-news.group / AP) In sozialen Netzwerken kursierten Bilder aus Kos, die eingestürzte Gebäude und Überschwemmungen auf den Strassen zeigen. Die Sachschäden auf der Insel Kos sind enorm. (Bild: Osman Turanli / Social Media/ Handout Reuters) Diese Getränkehandlung auf der Insel Kos muss praktisch Totalschaden anmelden. Aus Angst verbrachten viele Menschen daraufhin die Nacht im Freien und schliefen auf Strandliegen oder in Autos. (Bild: Kalymnos-news.gr / AP) Zum Zeitpunkt des Bebens am frühen Freitagmorgen waren die Bars am Hauptplatz von Kos voller Menschen.

Das Dach einer Bar sei eingestürzt, sagte der Bürgermeister dem Sender ERT. Zwei Touristen kamen ums Leben. Nach einer ersten Bilanz weisen 87 Gebäude Schäden auf. Zwei der rund 200 Hotels und Pensionen seien evakuiert worden. Derzeit überprüfen Fachleute die Statik der Gebäude und die Schäden, die am Hafen entstanden. Die Fähren müssen einen anderen Hafen der Insel anlaufen.

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