Bayern-Boss vs. Leipzig-Trainer: Streit über Asienreise: Rummenigge attackiert Hasenhüttl

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Beim euphorischen Fazit des Zwölf-Tage-Trips, an dessen Ende er das Geheimnis um den auserkorenen Sportdirektor noch nicht lüften wollte, attackierte der Vorstandschef des FC Bayern Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl für dessen Äußerungen über die strapaziösen Werbetouren von Vereinen wie Bayern oder Dortmund in der Saisonvorbereitung. Er sei "sehr dankbar" dafür, von derartigen Reisen noch verschont zu bleiben. "Da gab es nur Monsun und extreme Luftfeuchtigkeit, an ordentliches Training war nicht zu denken". "Die waren in Österreich. Und wie ich gelesen habe, muss es da sehr geregnet haben", schob der 61-Jährige hinterher.

"Wir haben einen Dienst für die TV-Vermarktung geleistet" Einmal in Fahrt knöpft sich Rummenigge Hasenhüttl persönlich vor. Ich finde diese Aussage ein Stück zynisch und auch unsolidarisch. Die Bayern hätten mit ihrer Asien-Reise die ganze Liga vermarktet, RB Leipzig und andere Klubs würden hingegen nichts "zum Wohle der Bundesliga leisten". "Ich bin skeptisch, ob das die Mannschaften machen, die den einfachen Weg wählen und sich in Österreich und der Schweiz vorbereiten." . "Wir haben auf dieser Reise einen sehr namhaften Betrag verdient", erzählt er wenig später. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München antwortet beißend.

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"Großartige Reise, totaler Erfolg, alles wunderbar."

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Vor dem vierten und letzten Spiel am Donnerstagabend (Ortszeit) gegen Inter Mailand zog der Bayern-Chef ein überragendes Resümee.

Rummenigge weiter: "Es geht mir um Solidarität. Aber dann muss man eben auch auf Tour gehen und gewisse Strapazen auf sich nehmen". Wir würden ihn maximal für ein Jahr ausleihen.

Jene interne Kritik, die Bayern-Präsident Uli Hoeneß übte ("Einige Dinge bei der Asien-Tour sind grenzwertig gewesen"), spielte Rummenigge herunter. "Uli hat damit die 0:4-Niederlage gegen Milan gemeint". Auch Hoeneß steige am Ende "absolut happy" in den Flieger zurück nach München.

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