Diese Erkrankungen sorgen für besonders viele Fehltage

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Psychische Krankheiten verursachen aber viele Fehltage.

Hamburg Im ersten Halbjahr 2017 haben sich Arbeitnehmer in Deutschland etwas seltener krankgemeldet als im Vorjahr. Der Krankenstand betrug 4,3 Prozent, teilte die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Mittwoch in Hamburg mit.

Der Krankenstand ist im ersten Halbjahr 2017 leicht gesunken. 63,5 Prozent der Berufstätigen waren dieses Jahr noch nicht krankgeschrieben - die restlichen 36,5 Prozent dagegen mindestens einmal.

Den größten Anteil am Krankenstand haben Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkältungen und psychische Erkrankungen. Jeder zweite Fehltag ging dabei auf eine von drei Krankheitsarten zurück. Jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (21 Prozent).

Danach folgen Krankheiten des Atmungssystems mit 18 Prozent Anteil am Gesamtkrankenstand.

Frauen wurden häufiger als Männer mit einer solchen Diagnose krankgeschrieben. Im bundesweiten Vergleich zeigt sich, dass Arbeitnehmer in den östlichen Bundesländern mit einem Krankenstand von 5,5 Prozent im Schnitt häufiger und länger krank sind als Berufstätige in Westdeutschland. Während sich im Osten 43 Prozent der Arbeitnehmer bis zur Jahresmitte mindestens einmal krankmeldeten, waren es im Westen 55,7 Prozent.

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