Mindestens 21 Tote durch Blitzschläge in Indien

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Durch Blitzschläge sind im Osten Indiens mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen, wie AZERTAC unter Berufung auf ausländische Massenmedien berichtet. Bei den Toten handle es sich um Feldarbeiter im Bundesstaat Odisha, sagte der Leiter des örtlichen Katastrophenschutzes, A.K. Das, am Montag. Schwere Unwetter halten Indien seit Wochen in Atem. Durch Überschwemmungen infolge des heftigen Monsunregens starben seit Anfang Juni rund 700 Menschen. Der Wetterdienst warnte vor weiteren Blitzschlägen am Dienstag.

Fünf Personen starben im Kreis Bhadrak, in den Kreisen Baleswar und Kendrapara wurden je drei Menschen durch Blitze getötet. Hunderte Menschen sterben in Indien jährlich an Blitzeinschlägen: Im vergangenen Jahr sind dadurch 415 Personen ums Leben gekommen. Die Opfer sind meistens Landarbeiter, die auf den Feldern vom Blitz getroffen werden. Schwere Monsunregenfälle haben in mehreren indischen Bundesstaaten zuletzt große Schäden angerichtet. Landesweit wurden knapp 700 Todesopfer gemeldet. Die Behörden rechneten mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl, denn erst jetzt gelangen Helfer auch in die abgelegenen Gebiete.

Auch Odisha ist von Überschwemmungen in Folge der Regenfälle betroffen. Allein im Bundesstaat Gujarat waren es jüngsten Angaben zufolge 213 Menschen - fast doppelt so viele wie bislang bekannt, denn aufgrund des zurückgegangenen Wassers wurden in den Überschwemmungsgebieten rund 100 weitere Leichen gefunden.

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