Seenotretter feiern mit Besuchern an mehr als 30 Stationen

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Am Wochenende haben Einsatzkräfte von mehr als 30 Rettungsstationen an Nord- und Ostsee einen Einblick in ihren häufig sehr gefährlichen Job gegeben. Tausende Besucher kamen zu Schiffsbesichtigungen und Rettungsvorführungen.

Wilhelmshaven. Großer Andrang herrschte nach Angaben eines Sprechers in Cuxhaven, wo der jüngste Seenotrettungskreuzer "Anneliese Kramer" lag.

Zum Tag der Seenotretter arbeiten in Laboe Haupt- und Ehrenamtliche sowie Freiwillige der Stationen Kiel-Schilksee und Laboe gemeinsam Hand in Hand und bieten den Besuchern Rundfahrten mit den Rettungsbooten "Walter Rose", "Crempe" und "Woltera" an. Der Tag der Seenotretter findet traditionell am letzten Sonntag im Juli statt und dient der Demonstration der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Retter. In Wilhelmshaven konnten die Besucher unter anderem Rettungsübungen im Hafenbecken verfolgen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 30 Seenotrettungsstationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

2016 wurden der DGzRS zufolge 677 Menschen aus Seenot gerettet. Insgesamt betreibt die DGzRS 54 Stationen, 17 davon in Mecklenburg-Vorpommern. In Laboe an der Kieler Förde (Schleswig-Holstein) beispielsweise war der Seenotrettungskreuzer "Berlin" zu besichtigen. Die Gesellschaft bekommt keine öffentlichen Mittel und finanziert sich nach eigenen Angaben allein aus Spenden.

Außerdem gibt es ein paar Vorführungen aus dem Arbeitsalltag: Hier demonstriert ein Mitarbeiter den Abschuss einer Leinenverbindung.

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