Wegen ÖFB-Girls: Sturm vs Fenerbahce nicht im TV?

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Das Wunder von Istanbul ist für Sturm Graz ausgeblieben.

Die Grazer bauen vor allem auf drei Aspekte, um das Husarenstück doch noch zu liefern: Mehr Spielrhythmus als der Gegner, Siege in der Meisterschaft und eine wieder kürzere Verletztenliste. Im Gegenzug vergab auch Fenerbahce gute Gelegenheiten auf den Sieg.

Vor den Augen des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan diktierten die Hausherren von Beginn an das Geschehen, ohne allzu viel Risiko zu nehmen. Danach zeigten sich die "Blackys" bemüht, fanden jedoch zunächst keine Mittel, um Fenerbahce ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Dann aber glückte den Steirern erstmals ein Konter: Peter Zulj setzte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball zur Mitte auf Huspek, der Hasan Ali den Ball durch die Beine schob und nach dem "Gurkerl" zum 1:1 einschoss (66.). Allerdings schaute nur eine Möglichkeit des eingewechselten Schubert heraus, der in der 70. Minute knapp über das Tor köpfelte. In der 84. Minute traf der wenige Sekunden zuvor eingetauschte Mehmet Topal nach Valbuena-Zuspiel nur die Stange, in der 89. Minute verfehlte Martin Skrtel nach einen Sololauf knapp das Ziel.

Günter Kreissl ließ sich vor seinem ersten internationalen Gastspiel als Sturms Geschäftsführer Sport gar zu einer Kampfansage hinreißen: "Wir werden die kleine Chance, die wir haben, ergreifen". Die Grazer erreichten zwar am Donnerstag in Istanbul im Drittrunden-Rückspiel gegen Fenerbahce ein achtbares 1:1, verpassten aber mit einem Gesamtscore von 2:3 den Einzug ins Play-off. Bisher schafften es die Steirer zweimal (2009, 2011) in die Hauptrunde dieses Bewerbs. Der erst 17-jährige Maresic freut sich auf einen Hexenkessel Sükrü Saracoglu Stadion: "Ich empfinde extreme Freude aufs Spiel und hoffe auf großes Zuschauerinteresse".

Nach der guten Leistung im mit 1:2 verlorenen Hinspiel machen die sich in Frühform befindlichen Blackies Hoffnungen auf die vierte Qualirunde. Wir haben uns in den zwei Spielen gut präsentiert, letztlich haben Kleinigkeiten entschieden.

Gelbe Karten: Neustädter, Alper bzw.

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