Tote und 13 Verletzte bei Busunglück in Shaanxi

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Bei einem Unfall auf einer Schnellstrasse im Nordwesten Chinas sind mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Angaben der örtlichen Behörden. Der Unfall habe sich kurz vor Mitternacht (Ortszeit) ereignet. Unter den Getöteten sind dem Nachrichtenportal sina.com zufolge auch zwei Kinder. Insgesamt befanden sich 49 Menschen in dem Bus, der von Chengdu in der Provinz Sichuan nach Luoyang in der Provinz Henan fuhr. Der Minister für öffentliche Sicherheit, Guo Shengkun, ordnete nach den Angaben des chinesischen Zentralfernsehens eine schnelle Ermittlung an. Unter Chinesen sind Langstreckenbusse als Transportmittel beliebt, besonders für Arbeiter mit Migrationshintergrund und andere Menschen mit geringerem Einkommen.

Es handelt sich um einen der schwersten Busunfälle in China seit 2008, als 51 Menschen bei einem Unglück im Südwesten des Landes starben.

Schwere Verkehrsunfälle sind auf Chinas Straßen keine Seltenheit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden auf dem chinesischen Festland jährlich 260'000 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet.

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