Bitte mehr Deutsch: Debatte um Englisch sprechende Kellner

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Jens Spahn ist aber nicht der Einzige, der über die Englisch sprechenden Kellner in Berlin "not amused" ist.

Berlin - Auch CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn ist genervt davon, dass er in der immer internationaler werdenden Hauptstadt Berlin mit der deutschen Sprache bisweilen nicht mehr weiter kommt. Und weiter: "Auf so eine Schnapsidee käme in Paris sicher niemand". "Das sollten und dürfen wir von jedem Zuwanderer erwarten". Grünen-Bundestagsvorsitzender Volker Beck gibt sich etwas sachlicher. Juliane Seifert, Bundesgeschäftsführerin der SPD, schreibt: "I'm feeling so sorry for him". Der Tourismus boomt, und die Stadt hat viele englischsprachige Neubürger, die "Expats".

Vor allem in beliebten Vierteln wie Neukölln, Mitte und Kreuzberg ist Englisch nicht wegzudenken: viel Zuzug, viele Touris und englischsprachige Neuberliner.

Der Berliner "Tagesspiegel" hatte im März geschrieben: "Liebe Kellner, euer Englisch nervt!"

"Hi, how are you?". Das Szenario: Der Autor sitzt in einem Café, und alle vier Bedienungen sprechen nur Englisch.

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