Freimuth und Kazmirek auf Medaillenkurs

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London. Sie sind einer Medaille dicht auf den Fersen: Die deutschen Zehnkämpfer Kai Kazmirek und Rico Freimuth mischen bei der Vergabe der WM-Medaillen in London kräftig mit.

Nach acht Disziplinen liegt Freimuth mit 7121 Punkten 116 Zähler hinter dem favorisierten Mayer. Damit strebt Freimuth derzeit einem Ergebnis von gut 8600 Punkten entgegen.

Der Olympiavierte Kazmirek arbeitete sich mit einem exzellenten Hochsprungergebnis nach vorne, der 26-Jährige überquerte 2,11 m. Vizeweltmeister Damien Warner (7554/Kanada) hatte wie so viele Leichtathleten in London zuletzt mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen und blieb bisher unter seinen Möglichkeiten.

Mit 8663 Zählern war Freimuth als Nummer eins der Welt nach London gereist, im Vergleich zu seiner Leistung von Ratingen hat er 31 Punkte weniger gesammelt.

In der bisherigen Form scheint Mayer aber nicht zu schlagen zu sein. Mayer hat in dieser Saison noch keinen Zehnkampf bestritten, gilt aber als Topfavorit auf den Titel.

Mathias Brugger (Ulm) ist nach Muskel- und Kniebeschwerden bereits aus dem Wettbewerb ausgestiegen. Weltrekordler, Olympiasieger und Titelverteidiger Ashton Eaton (USA) hatte nach Rio seine Karriere beendet.

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