Xi fordert Trump zur Zurückhaltung im Nordkorea-Konflikt auf

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Beide Präsidenten seien sich zu dem einig gewesen, dass "Nordkorea sein provozierendes und eskalierendes Verhalten beenden müsse". "Teile von SPD und Linken versuchen, über die Irritationen um Trumps Amtsführung auch antiamerikanische Ressentiments zu bedienen", sagte Hardt der Agentur Reuters. Nordkorea sollte sich zusammenreißen, sonst würde es Probleme bekommen, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten.

NORDKOREA ⋅ US-Präsident Donald Trump will den Druck auf Nordkorea weiter erhöhen. Sollte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un "irgendetwas mit Blick auf Guam oder einen anderen Ort, der amerikanischen Territorium oder ein amerikanischer Verbündeter ist, unternehmen, wird er es wahrlich bereuen - und er wird es schnell bereuen".

"Wir bereiten uns auf eine Menge verschiedener Optionen vor", sagte Trump am Donnerstag nach einem Sicherheitsbriefing in seinem Urlaubsquartier in Bedminster (New Jersey). Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein. Verteidigungsminister James Mattis betonte kurz danach, die USA zögen weiterhin den diplomatischen Weg vor.

Zwar fügte er hinzu, die USA müssten Verhandlungen jederzeit erwägen. Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren. Bei ihm helfe nur "absolute Stärke" - so heißt es aus Nordkorea. Einen Umsturzversuch der USA und Südkoreas in Nordkorea werde China aber verhindern, hieß es in der chinesischen Zeitung "Global Times". Die Wortwahl aus Washington und Pjöngjang sei übertrieben, die gegenseitigen Angriffsdrohungen sehr beunruhigend. Zudem ist auf Guam das Raketenabwehrsystem Thaad installiert, das die USA vor kurzem auch in Südkorea aufgebaut haben. Die USA und Nordkorea liefern sich seit Tagen einen zunehmenden Wettlauf um immer schärfere Formulierungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte, die Eskalation der Sprache werde nicht zu einer Lösung des Konflikts beitragen.

Auch eine kriegerische Auseinandersetzung lehnte sie ab: "Ich sehe keine militärische Lösung des Konfliktes" und eine solche halte sie auch "nicht für geboten", sagte sie am Freitag in Berlin. "China kann viel mehr tun", sagte er. Die Raketen sollten demnach 30 bis 40 Kilometer vor der US-Pazifikinsel im Meer einschlagen.

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