Rostock-Fans von zwei Auswärtsspielen ausgeschlossen AKTUALISIERT

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Nachdem Hansa Rostock wegen eines Urteils des DFB-Sportsgerichts in Berufung gegangen war, wurde nun ein neues Urteil gesprochen. Nicht nur für die Fans hat das Konsequenzen. Für zwei weitere Partien wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Der Club wurde zudem zu 12.000 Euro Strafe verurteilt.

Sowohl am 7. Spieltag in Magdeburg als auch am 12. Spieltag bei Carl Zeiss Jena muss Hansa Rostock auf seine mitgereisten Fans verzichten. Davon können 5.000 Euro für "sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen" verwendet werden.

Mit dem Urteil des DFB-Sportgerichts sind zudem einige Auflagen verknüpft. Darüber hinaus darf Hansa Rostock Eintrittskarten zu ausgewählten Auswärtsspielen in der Saison 2017/2018 nur online, personalisiert und an Vereinsmitglieder verkaufen. Rostock ist verpflichtet dem jeweiligen Heimverein das komplette Kontingent an Auswärtstickets abzunehmen und den übrigen Mehraufwand zu ersetzen.

Das DFB-Sportgericht hatte zunächst sogar eine Sperre für vier Ligapartien beantragt, reduzierte die Strafe jedoch nach einem Einspruch des FC Hansa. "Die Sanktionen sind gemünzt speziell auf Auswärtsspiele, sie setzen damit dort an, wo das Problem gelegen hat. Für die 3. Liga betreten wir damit ein Stück weit Neuland".

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