Trump legt nach: Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein

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Nach den verbalen Drohgebärden zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Regime in Pjöngjang wächst in Japan die Sorge vor einer kriegerischen Eskalation zwischen den USA und Nordkorea. Im Hintergrund soll es jedoch weiterhin geheime diplomatische Kontakte zwischen den Ländern geben. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann warb für eine Vermittlung der EU zwischen Nordkorea und den USA.

Dies sei für den Fall, dass die Führung in Pjöngjang unklug handeln sollte, teilte Trump per Twitter mit. Er kündigte auch an, dass die USA ihre Raketenabwehr aufstocken werden.

An alle besorgten Bürger gerichtet sagte Trump jedoch weiter, er habe die Lage "unter Kontrolle". Er räumte jedoch ein, grundsätzlich auch zu Verhandlungen bereit zu sein.

Trump und Nordkorea hatten sich in den vergangenen Tagen mehrfach mit Drohungen gegenseitig überzogen.

Trump will von seiner umstrittenen "Feuer und Wut"-Drohung an die Adresse Nordkoreas nicht abrücken".

Seitdem legt Trump weiter nach und erklärt, seine Botschaft sei "vielleicht nicht hart genug" gewesen. Nordkorea sollte sich zusammenreißen, sonst würde es Probleme bekommen, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten.

Er glaube nicht, dass von Nordkorea eine unmittelbare Bedrohung ausgehe, sagte der Minister.

Am Freitag dann erklärte er die "militärische Lösung" für "vollständig vorbereitet". Mit Blick auf den nordkoreanischen Machthaber fügte er hinzu: "Hoffentlich findet Kim Jong-un einen anderen Weg".

Aus Pjöngjang hiess es, die USA müssten mit einer "schandvollen Niederlage" rechnen, sollten sie weiter auf "extreme militärische Abenteuer" sowie Sanktionen und Druck bestehen. US-Aussenminister Rex Tillerson bemühte sich später um eine Deeskalation.

"Die Tragödie von Krieg ist allgemein bekannt", sagte der Pentagonchef. Welche Ergebnisse er meinte, liess Mattis offen. Angela Merkel sei eine "gute Freundin" und gut für Deutschland, aber sie könne nicht für die USA sprechen.

China, das als letzter wichtiger Verbündeter Nordkoreas gilt, hat die USA und Nordkorea im Atom- und Raketenstreit zur Zurückhaltung aufgerufen. Die russische Regierung sei "sehr beunruhigt", unterstrich er in Moskau. "Demonstrationen der Stärke" seien nicht angebracht, hieß es aus dem chinesische Außenministerium in Peking. Australien sicherte den USA militärische Unterstützung zu, sollte ihr Territorium angegriffen werden.

Das Vertrauen in den nuklearen Schutzschild Amerikas sei nicht unerschütterlich. Zur "Überwältigung" Nordkoreas müsse Südkorea seine eigenen "militärischen Optionen" haben, hatte zuvor schon die Zeitung "Korea Economic Daily" geschrieben. Diese würden auch gegenwärtig gepflegt, meldete die Agentur am Freitag. Ein fundierter Dialog sei mit dem US-Präsidenten nicht möglich. AP beruft sich auf nicht näher genannte Insider bei der Regierung und andere Personen, die über den Vorgang informiert worden seien.

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